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    Leben in Blomberg.

    Entdecken Sie die Vorzüge.

Zehn Fragen an... Dieter Hoch und Heinz Stohlmann

Sind Sie gebürtiger Blomberger? Wenn nicht, wann sind sie zugezogen und warum?

Stohlmann: Seit meiner Kindheit, also seit 1940. 

Hoch: Ich bin 1944 von Lodz gekommen. Ich bin aus Polen geflüchtet und dann in Blomberg gelandet, weil meine Eltern hier Freunde aus Blomberg hier hatten.

Warum leben Sie in Blomberg?

Stohlmann: Ich fühle mich in Blomberg wohl. Vor allen Dingen haben wir tolle Kinder, die bis auf eine Tochter (wohnt in Augsburg) alle in Blomberg sesshaft geblieben sind. Also wir sind rundum zufrieden in Blomberg.

Hoch: Blomberg gefällt mir sehr gut und hat sich sehr gut entwickelt. Und ich betreibe immer noch ein kleines Geschäft und das gefällt mir einfach, weil ich eine Aufgabe habe.

Was gefällt Ihnen besonders an Blomberg?

Stohlmann: Mein Leben war ja immer der Badminton-Sport. Und Blomberger Badminton-Spieler sind durch den Gewinn von Deutschen Meisterschaften ja über die Grenzen unsere Stadt bekannt. Für mich ist das einfach prägend in meinem ganzen Leben gewesen. Und da der ganze Familienverbund hier ist, fühle ich mich sehr wohl.

Hoch: Freundschaft und Familie. Das ist das Wichtigste im Leben und natürlich auch alles was da ringsherum zugehört.

Sind Sie auch beruflich hier tätig?

Stohlmann: Ich habe Einzelhandelskaufmann bei der Firma Bulmahn in Blomberg gelernt. Die gibt es heute nicht mehr. Anschließend war ich bei der Firma Jakobs-Kaffee 25 Jahre im Außendienst tätig. Schließlich folgten 18 Jahre bei Teekanne in Düsseldorf.

Hoch: Mein Vater hat 1948 hier ein kleines Geschäft eröffnet. 1960 sind wir in die Neue Torstraße umgezogen. Und seitdem betreibe den Laden. Anfangs noch mit meiner Mutter und seit den 80er-Jahren in alleiniger Verantwortung.

Wie bewerten Sie die Job-Möglichkeiten vor Ort?

Stohlmann: Wir haben ja nun mit Phoenix Contact ein Weltunternehmen: Und ich meine, das ist natürlich sehr prägend für Blomberg. Denn was wäre Blomberg ohne Phoenix Contact?

Was sagen Sie zum Bildungsangebot – also Schulen und Kindergärten?

Stohlmann: Aus dem Bereich bin ich lange raus. Von den Enkelkindern höre ich nur, dass insgesamt alles okay ist. Es würde aber wohl zu viele Freistunden bei den Schülern geben, die kurz vor dem Abitur stehen. Man muss staunen, dass die überhaupt ein Abitur schaffen.

Hoch: Ich habe viele Jahre meinen Sohn zur Schule gebracht und kann nichts Negatives sagen.

Gibt es in Blomberg eine gute Infrastruktur und alle Angebote des täglichen Bedarfs für Menschen jedes Alters?

Stohlmann: Die Infrastruktur ist in Blomberg nicht schlecht. Aber um den gesamten Bedarf zu decken, muss man manchmal rausfahren.

Hoch: Die Infrastruktur generell ist in Ordnung. Das Angebot könnte etwas größer sein, um die Leute an Blomberg zu binden. Das ist heute aber einfach nicht mehr möglich.

Wie ist das Freizeitangebot für Erwachsene und Kinder?

Stohlmann: Das ist in Ordnung. Wir haben eine tolle Badeanstalt und hervorragende Sportstätten.

Hoch: Ich sehe das auch positiv. Das Angebot ist groß, es müssten nur noch mehr Leute in die Sportvereine gehen und die vielfältigen Möglichkeiten nutzen.

Was halten Sie von den Möglichkeiten, die durch Vereine im sportlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereich geboten werden?

Stohlmann: Ich finde das Angebot okay.

Hoch: Das kulturelle Angebot hat sich in den vergangenen Jahren gesteigert. Es sollte von mehr Menschen genutzt werden.

Gibt es auch Aspekte, die Ihnen hier weniger gut gefallen oder Sie als verbesserungswürdig erachten?

Hoch: Ich bin insgesamt sehr zufrieden. Es ist alles gut so, wie es ist.

Stohlmann: Da kann ich mir nur anschließen.