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Altendonop - Ländliche Idylle und historischer Charme

Paulo Cameli ist seit 2007 Altendonops Ortsvorsteher. Foto: privat

Ländlicher Charme und die Nähe zur Natur machen den Blomberger Ortsteil Altendonop aus. Mit rund 240 Einwohnern gehört das Dorf, das sich zirka elf Kilometer nordwestlich des Stadtkerns befindet, zu den kleineren Vororten der Nelkenstadt.

Trotzdem hat Altendonop einiges zu bieten. »Wir haben viel historische Bausubstanz, keinen Durchgangsverkehr und die landschaftliche Lage ist absolut reizvoll«, stellt Ortsvorsteher Paulo Cameli, der dieses Amt seit 2007 innehat, die Vorzüge heraus.

Das Bild prägen Streuobstwiesen, nahegelegene Wälder und verschiedene Wege, die zu Wanderungen in die Richtungen Dörentrup, Barntrup oder Blomberg einladen.

Besonders ist die Wasserinteressentengemeinschaft (WIG), die die Trinkwasserversorgung seit 1936 regelt. Zudem gewann Altendonop 1999 den Kreis-Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden«, holte sich 2000 die Gold-Medaille auf Landesebene und 2001 bundesweit Bronze.

Darüber hinaus nennt der Ort eine Saftpresse zur Herstellung von Fruchtsäften sein Eigen. Vorhanden ist mit Nagelstudio, Forellenzucht, Massagepraxis, Imkerei und einigen landwirtschaftlichen Betrieben auch Gewerbe.

Das Ortsbild von Altendonop ist auch heute noch geprägt von historischen Gehöften und viel Ruhe.

Vereine sind zwar keine existent – die Altendonoper nutzen die Möglichkeiten, die Donop mit Kirche, Kindergarten, Gaststätte, Feuerwehr bietet –, dafür aber verschiedene Veranstaltungen wie der Frühschoppen am 1. Mai, die Weihnachtsbaum-Aktion vor dem 1. Advent oder die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Herbstwanderungen.

Wie gut diese ganzen Faktoren ankommen, beweist die Beliebtheit Altendonops, das, wie der Name vermuten lässt, nicht nur alt, sondern auch neu ist. »Wir haben keine Immobilien-Leerstände. Stattdessen wurden hier in der Vergangenheit alte Bestände restauriert und getreu unserer Dorferhaltungssatzung in den Baulücken neue Häuser errichtet«, sagt Paulo Cameli mit Stolz und fügt an: »Nicht nur die älteren Bewohner fühlen sich hier wohl, sondern auch junge Familien mit Kindern.«

Geschichtlich gesehen ist Altendonop im 12. Jahrhundert entstanden. Etwa um 1880 wurde dann die einstige Gemeinde Donop aufgelöst und in Altendonop, Dalborn und Kirchdonop aufgeteilt und auch das Rittergut Altendonop selbstständig. Besagtes Rittergut integrierte man aber rund 40 Jahre später in die Gemeinde Altendonop.

Quelle: brink-medien