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Großenmarpe ist fit für die Zukunft

Erhard Oerder ist ein heimatverbundener Ortsvorsteher mit Leib und Seele und stolz auf Großenmarpes Dorfteich.

Heimatverbundenheit, Geselligkeit und die Bereitschaft, im eigenen Dorf mit anzupacken, sind Eigenschaften, die ein Ortsvorsteher haben sollte.

Erhard Oerder, Ortsvorsteher in Großenmarpe, vereint all diese Kriterien in sich, was sicherlich auch ein Grund dafür sein dürfte, dass der 1949 Geborene den Großenmärpern bereits seit 1986 vorsteht. »Ich bin in Großenmarpe geboren, in Detmold zur Schule gegangen und dann 1966 ins großelterliche Haus zurückgekehrt, das ich auch heute noch gemeinsam mit meiner Frau bewohne«, berichtet Oerder von seiner besonderen Beziehung zu Großenmarpe.

Die spiegelt sich in seiner Tätigkeit als örtliches Oberhaupt wider, wo Oerder vieles vorantrieb und -treibt und das durch eine Aussage unterstreicht: »Ich bin nach wie vor mit viel Herzblut bei der Sache, habe immer ein offenes Ohr für die Belange, Sorgen und Nöte der Menschen und helfe, wo ich kann.« Das zeigt sich beim Rundgang durchs Dorf, bei dem sich Oerder nicht zu schade ist, am Straßenrand liegenden Müll aufzuheben. »Wir hatten gerade Sportfest, da war hier einiges los«, erklärt er mit einem Schmunzeln.

Ohnehin sei das Gemeinschaftsgefühl in Großenmarpe noch intakt. Einen wesentlichen Anteil daran haben im zweitgrößten Blomberger Ortsteil – mit über 1.150 Einwohnern liegt Großenmarpe hinter Istrup – die Vereine. Dabei handelt es sich um Turn-, Schützen- und Gesangverein sowie die Arbeiterwohlfahrt, die Marpetaler Blaskapelle und den Alt-Traktoren-Club.

Gasthof »Marpetal«, der sich direkt in der Ortsmitte befindet.

Toll ist vor diesem Hintergrund, dass alle Vereine mit dem Gasthof »Marpetal« (Foto), der sich direkt in der Ortsmitte befindet, einen Anlaufpunkt haben, um ihre Treffen und Versammlungen abzuhalten. »Der neue Pächter und die Stadt Blomberg haben hier richtig Geld in die Hand genommen, um das Objekt in Schuss zu bringen – und das hat sich gelohnt«, unterstreicht Erhard Oerder mit zufriedener Miene.

Darüber hinaus existieren Sportplatz, Turnhalle, Hartgummiplatz und Schützenhaus. Und auch dem demografischen Wandel wirken sie unweit der Ostwestfalenstraße entgegen, schließlich wurde ein neues Baugebiet mit acht Bauplätzen ausgewiesen. »Alle sind bereits an junge Familien verkauft«, so Oerder.

Dass Traditionen im erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnten Marpe – gleichzeitig auch die Bezeichnung für einen Bach – nicht auf der Strecke bleiben, zeigt sich an der Tatsache, dass es im Ort elf landwirtschaftliche Betriebe gibt. Acht davon werden nach wie vor im Vollerwerb betrieben.

Besonders stolz ist man im Dorf auf die Tatsache, durch Grundschule und Kindertagesstätte attraktiv für umzugswillige Familien zu sein. »Dazu kommt, dass wir so mittendrin liegen und es nicht weit nach Lemgo, Detmold und Blomberg ist«, konstatiert Ortsoberhaupt Oerder. Die Attraktivität wird durch den Umstand, dass es insgesamt rund 30 ansässige Handwerks-, Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe gibt, nochmals gesteigert.

Um den Zusammenhalt und die Identifikation der Großenmärper mit ihrem Dorf zu stärken, hat Erhard Oerder sogenannte Patenschaftsverträge ins Leben gerufen. Die regeln, dass sich Vereine und Privatpersonen um die Pflege und den Erhalt verschiedener Dinge und Objekte kümmern.

Seit Jahren nimmt Großenmarpe außerdem am Kreis-Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« teil – und das mit großem Erfolg. 1991 stand sogar Platz eins zu Buche.

»Unser Dorf ist zukunftsfähig, weil wir eine gute Infrastruktur, ein ausgeprägtes Vereinsleben und einen tollen Gemeinschaftssinn haben«, begründet Erhard Oerder.

Quelle: brink-medien