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Die Blomberger Kernstadt

Die Ortsvorsteher der Kernstadt: D. Rieke und R. Schlüter

»Kleine Stadt, die alles hat« lautet der Slogan, mit dem sich die Stadt Blomberg gerne schmückt. Das trifft zu – meinen Rolf Schlüter als Ortsvorsteher von Blomberg-Nord und sein Amtskollege für den Südteil der Nelkenstadt, Dieter Rieke.

Viel zu bieten hat die Nelkenstadt vor allen Dingen im historischen Bereich. Von einer bewegten Vergangenheit des zwischen 1231 und 1255 gegründeten, einstigen Sitzes der lippischen Edelherren zeugen auch heute noch die mehr als 250 Fachwerkhäuser sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Auf dem Marktplatz bleiben die Blicke an »Alheyd«-Brunnen und dem über 425 Jahre alten Rathaus hängen. Nur unweit davon befinden sich Burg, Klosterkirche und Martiniturm – allesamt Bauten, die das Stadtbild über viele Jahrhunderte hinweg geprägt haben und das auch noch heute tun.

Außerhalb der Altstadt, an Ulmenallee und Ostring, befindet sich das große Schul- und Sportzentrum mit weiterführenden Schulen, Hallenbad, Stadion und zwei großen Sporthallen. »Die Bedingungen sind dort optimal«, weiß Rolf Schlüter, der auch den Um- und Ausbau der einstigen Jugendherberge zu einem Rot-Kreuz-Zentrum als äußerst wichtig erachtet.

»Blomberg ist eine familienfreundliche Stadt«, erklärt Dieter Rieke, der damit neben den vielen Bildungseinrichtungen auch auf den vorhandenen Wohnraum – sowohl für Alleinstehende, Familien und Senioren – anspielt. Allerdings sind die Wohngebiete Hamburger Berg und Saulsiek mittlerweile erschlossen. »Östlich des Saulsieks«, so Rieke, »besteht aber noch die Möglichkeit, ein weiteres Wohngebiet einzurichten.«

Als überaus positiv bewerten Schlüter und Rieke zudem das ärztliche Angebot und die Einkaufsmöglichkeiten mit Einzelhandel und einigen Supermärkten. Und auch auf dem industriellen Sektor kann sich Blomberg absolut sehen lassen. Größter Arbeitgeber ist die Firma Phoenix Contact. 1943 begann der stetige Aufstieg des Unternehmens, das den hiesigen Standort als Firmen-Hauptsitz nutzt, diesen seitdem ständig ausgebaut hat und hier mehrere Tausend Mitarbeiter beschäftigt.

Vorbei sind dagegen die Zeiten von Blomberg als Militärstandort. Geblieben sind nach der Schließung der Nato-Kaserne aber viele niederländischen Familien, die auch verschiedene Traditionen in das kulturelle Leben der Stadt gebracht haben. Zu nennen sind hier der Vier-Abende-Marsch und der Sint Nicolaas-Markt. »Kulturell wird aber ohnehin viel angeboten.Einen großen Teil zum reibungslosen Ablauf trägt hier Blomberg Marketing bei«, unterstreicht Dieter Rieke.

Und auch, wer sich der Natur ein Stückchen nähern möchte, ist in der Kleinstadt, die ausgenommen der Ortsteile rund 8.000 Einwohner hat, genau richtig. Der Nelkenweg bietet Wanderern nämlich auf 42 Kilometern die Möglichkeit, sich ein genaues Bild vom Blomberger Becken zu machen.

Quelle: brink-medien