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Heutor

In Zusammenhang mit der Blomberger Stadtgründung (um 1250) musste die Nelkenstadt entsprechend gesichert werden. Neben Stadtmauer und Niederntor ließen die Stadtväter deshalb das Heutor bauen.

»Heute würden wir wahrscheinlich Hohes Tor sagen, was mit der Lautverschiebung zusammenhängt«, erläutert der Blomberger Stadtarchivar Dieter Zoremba.

Das Heutor befand sich im Kreuzungsbereich des Kurzen Steinwegs mit der Straße »An der großen Mauer«, wurde aber 1793 aufgrund seiner Baufälligkeit abgerissen und durch ein Tor mit zwei steinernen Pfeilern und eisernen Gittertorflügeln ersetzt, das später aber ebenfalls beseitigt wurde. Die Bebauung außerhalb der Stadtmauer, zunächst entlang der Neuen Torstraße, dann in Garten- und Hagenstraße, fand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt. Bis dato hatten viele Blomberger Bürger allerdings Land außerhalb der Stadt, das man als Garten oder Acker nutzte.

Text und Fotos: Rouven Theiß