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Der Marktplatz Blomberg im Laufe der letzten Jahrzehnte

Der Blomberger Marktplatz hat sich im Laufe der vergangenen über 80 Jahre erheblich verändert. Schaut man sich den Platz vor dem Rathaus um 1930 an, fällt links vor allen Dingen die Gastwirtschaft August Meier auf. Um den heutigen Platz »Am Martiniturm« ist bei genauerem Hinsehen ein Zaun zu erkennen. Außerdem befand sich links im Rathaus die »Städtische Spar- und Leihkasse«. Darüber hinaus interessant: Es gab auf dem Marktplatz keine Bäume und das Rathaus-Nebengebäude war mit Efeu bewachsen.

Um 1950 ziert besagtes Nebengebäude dann eine Art Veranda, bei der 1930 noch trist wirkenden Gastwirtschaft ist das Fachwerk freigelegt. Zudem dient der Marktplatz nun als Parkplatz, wirkt extrem weit und groß und die beiden linksseitigen Markisen lassen auf zwei Geschäfte schließen.

Die Entwicklung von 1950 zu 1970 ist dagegen nur marginal. Der Marktplatz dient weiterhin als Parkfläche, ins Auge sticht der »Jägerhof« und auch der Drogeriemarkt Schröder ist gut zu erkennen. Der Platz »Am Martiniturm« wirkt wie ein Park und es scheint so, dass vor dem Kriegerdenkmal ein Gehweg verläuft.

Heutzutage hat sich das Bild allerdings grundlegend verändert. Parkplätze sind Geschichte, stattdessen gibt es im Zentrum der Nelkenstadt nun eine Fußgängerzone und einen Brunnen und das einstige Gasthaus dient einer Versicherung als Geschäftsstelle. Geändert wurde auch der Zugang zum Rathaus-Nebengebäude.

Marktplatz Blomberg

Marktplatz Blomberg um das Jahr 1930
Marktplatz Blomberg um das Jahr 1950
Marktplatz Blomberg um das Jahr 1970
Marktplatz Blomberg im Jahr 2014

Trotzdem gibt es Konstanten: Martiniturm und Rathaus haben sich in all den Jahrzehnten kaum verändert.

Rathaus Blomberg

Rathaus Blomberg um das Jahr 1875
Rathaus Blomberg im Jahr 2014

Text und Fotos: Rouven Theiß, Stadtarchiv Blomberg