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Baumaßnahmen für Integrationszentrum begonnen

09.08.2017

Die ehemalige Grundschule Am Paradies soll zum Jahreswechsel das neue Integrationszentrum (IZIP) und die SOS-Beratungsstelle beherbergen. Die hierfür erforderlichen Umbau- und Sanierungsarbeiten mit einem Gesamtvolumen von 1,16 Mio. € wurden jetzt begonnen und stellen die größte bauliche Maßnahme der Stadt Blomberg in diesem Jahr dar.

Bürgermeister Klaus Geise, der sich gemeinsam mit dem stellvertr. Betriebsleiter der Blomberger Immobilien- und Grundstücksverwaltung (BIG), Benjamin Bossemeyer, vor Ort einen Überblick über den Fortschritt der Arbeiten verschaffte, sieht durchgängig positive Aspekte des Projektes: "Dank der Landesförderung können wir eine gute inhaltliche Nachnutzung für das ehemalige Schulgebäude realisieren, wir sanieren das städtische Gebäude einschließlich der benachbarten Turnhalle durch und bekommen mit dem SOS-Kinderdorf e.V. einen langfristigen Mieter, der ausgesprochen gut zu dem Gesamtkonzept passt – besser geht nicht", zeigt sich der Bürgermeister sehr zufrieden.

Für die Realisierung des IZIP sind an Baukosten 980.000,00 € veranschlagt. Diese teilen sich auf in unterschiedliche Arbeiten zur Ertüchtigung des Gebäudes (400.000 €), neue Heizung (100.000 €), Schaffung Barrierefreiheit (130.000 €) und die Ertüchtigung der Turnhalle u.a. mit Sanierung der Duschen und Umkleiden (350.000 €). Zu dem Gesamtkosten beträgt die Landesförderung aus dem Sonderprogramm "Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen" für den Bau 588.000 €.

Geise hierzu: "Im Kern ist vorgesehen, dass das IZIP ein Ort der Begegnung für Bürger, Einwohner und Geflüchtete werden soll. Unterschiedliche Angebote sollen gebündelt werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen Ansprechpartner und Raum für Austausch und ehrenamtliches Engagement finden. Diverse Angebote und wöchentliche Aktivitäten sollen den Flüchtlingen eine Hilfestellung bieten, sich bei uns ein- und zurechtzufinden". Neben bedarfsorientierten Angeboten sowie Sprach-, Bildungs- und Beratungsangeboten lebe ein solches Zentrum auch von Freizeit- und Sportangeboten.

Zusätzlich fallen bei der Baumaßnahme noch 180.000,00 € an Kosten an, die in der Vorbereitung des Mietverhältnisses mit dem SOS-Kinderdorf e.V. begründet sind. Hierzu zahlt der Mieter einen Investitionskostenzuschuss. Später werden auf der SOS-Fläche von 522 qm acht qualifizierte Fachkräfte (Psychologen, Sozialpädagogen, Heilpädagogen) und weitere Honorarkräfte ihren Dienst verrichten und sich mit Ihrem niedrigschwelligen Angebot an Familien und Einzelpersonen jeden Alters wenden.

Mit den Umbauarbeiten wurde im Juli 2017 begonnen. Während die Fertigstellung der Turnhalle für Anfang Oktober geplant ist, werden die übrigen Arbeiten bis Jahresende andauern.

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