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Beschreibung der Baumaßnahme – Am Martiniturm

  • Baudenkmal aus dem 13. Jahrhundert
  • verbliebener Rest der ehemaligen Stadtkirche St. Martin
  • das Kirchenschiff wurde 1833 wegen Baufälligkeit abgerissen, 1890 entstand an dieser Stelle ein Verwaltungsgebäude für das damalige Amtsgericht.
  • quadratischer Grundriss von ca. 11,50 m Seitenlänge
  • Turm aus Bruchsteinmauerwerk mit spätgotischem Portal und großen neugotischen Maßwerkfenstern im Glockengeschoss
  • Pyramidendach mit Laterne von 1846, ursprünglich ein Stockwerk höher und mit Satteldach und spitzem Dachreiter versehen
  • Turmhöhe ca. 19,00 m, bis Ebene Uhr 26,00 m, bis zur Spitze: 40,00 m
  • Der Martiniturm dient der Ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg als Glockenturm und der Stadt Blomberg als Uhrenturm

Schäden

  • Schäden an Maßwerken, Stücke herausgebrochen, ein Maßwerk musste bereits abgestützt und gesichert werden
  • Schieferdach undicht, teilweise falsch gedeckt, d.h. die vorh. Deckung ist nicht den vorh. Wind- und Wetterverhältnissen angepasst, lose Schieferplatten sind bereits herunter gefallen
  • vorh. Schalung unter der Schiefereindeckung zu dünn
  • verwitterte Holzfenster, Feuchteschäden durch defekte oder fehlende Fenstereinfassung

Maßnahmen

Außen

  • Dachsanierung

    • neue Schalung mit diffusionsoffener Vordeckbahn
    • neue Schiefereindeckung mit deutschem Schiefer als Altdeutsche Deckung
    • Instandsetzung des Bruchsteinmauerwerks und der Maßwerke

      • Defekte oder fehlende Fugen mit Trass-Kalk Mörtel erneuern, größere Risse durch Vernadelung sichern
      • schadhafte Mauerwerks- und Gesimssteine ausbauen und durch neue ersätzen
      • Fehlstellen im Mauerwerk ergänzen
      • Maßwerke abstützen, defekte Teile ausbauen, in gleicher Form wieder herstellen und fachgerecht einbauen
      • Eisendollen (teils stark rostig) in den Maßwerken durch Edelstahldollen ersätzen.
      • Überarbeiten der Fenster, Anschlüsse zur Wand mit Kupfer bekleiden.

Innen

  • die Nutzung soll erweitert werden, eine multifunktionale Nutzung wird angestrebt

    • Ort der Begegnung, es sollen z.B. Lesungen, Ausstellungen und Konzerte veranstaltet werden
    • Erschließung bis auf Ebene der Glockenstube, hierfür wird in der 2. und 3. Ebene eine neue Treppenanlage eingebaut, die Treppe zur 1. Ebene wird überarbeitet, teilweise defekte Eichenbohlen als Fußbodenbelag werden erneuert.
    • von der Glockenstube soll eine Aussichtsmöglichkeit für z.B. geführte Gruppen geschaffen werden, zu drei Seiten werden die Lamellenfenster im Sichtbereich so umgebaut, das man freie Sicht auf das  Blomberger Stadtbild sowie Umland hat

Sonstiges

  • Eigentümer: Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Blomberg
  • Bauherr: Stadt Blomberg
  • Architekt: Van Eupen Architekten, Blomberg

Ausführende Firmen:

  1. Gerüstarbeiten: Sanders Gerüstbautechnik, Diemelstadt
  2. Schalungsarbeiten am Dach: T. Göckeler, Schmallenberg
  3. Schieferarbeiten: T. Göckeler, Schmallenberg
  4. Maurerarbeiten: Fa. DECUS, Brakel
  5. Steinmetzarbeiten: Fa. DECUS, Brakel
  6. Tischlerarbeiten: Kramp und Kramp
  7. Elektroarbeiten: Elektro Stock, Blomberg
  8. Schlosserarbeiten: Albrecht-Metallbau, Horn-Bad Meinberg