Wirtschafts- standort

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Volker Naujokat: Fahrlehrer mit Leidenschaft

Wer in Blomberg seinen Führerschein machten möchte, für den steht in ganz vielen Fällen fest: Das muss bei »Volker´s Fahrschule« geschehen.

Seit nunmehr 20 Jahren ist Volker Naujokat in der Nelkenstadt selbstständig und hat sich seitdem einen großen Stamm an Fahrschülern aufgebaut. In die hiesige Gegend kam der 1956 geborene Naujokat 1980. Damals hatte er gerade vier Jahre bei der Bundeswehr und seine erfolgreich bestandenen Prüfungen zum Fahrlehrer der Klassen 3 und 1 (heute BE und A) an einer Fahrlehrerschule in Braunschweig hinter sich. »Ich habe eine Stellenanzeige in der Zeitung gelesen und bin dann nach Steinheim gezogen«, berichtet Naujokat, der erst als Fahrlehrer in Schieder arbeitete, dann mehrere Fahrschulen leitete und sich am 1. Mai 1997 mit seinem Ladenlokal am Langen Steinweg 10 in die Selbstständigkeit wagte. Bereut hat er den Schritt nie, schließlich ist es ihm gelungen, sein Unternehmen stetig zu vergrößern.

Der organisatorische Aufwand für zwischenzeitlich eröffnete Zweigstellen in Lemgo und Steinheim war letztendlich zwar zu groß, dafür gibt es neben der Stamm-Fahrschule in Blomberg, die sich seit 2012 in modernen Räumlichkeiten an der Heutorstraße 6 befindet, und der Zweigstelle in Brakelsiek zwei Standorte.

Mittlerweile beschäftigt Volker Naujokat fünf Fahrlehrer sowie Tochter Britta, die sämtliche Büro-Tätigkeiten erledigt. Ausgebildet wird in den Klassen B, BE, B 96, A, A2, A1, AM und Mofa. Die theoretische Ausbildung findet montags und mittwochs von 16.15 bis 17.45 Uhr sowie von 18.30 bis 20 Uhr und an Freitagen von 18 bis 19.30 Uhr in Blomberg, dienstags und donnerstags zwischen 18.30 und 20 Uhr in Brakelsiek statt.

Doch was gefällt dem gebürtigen Hessen eigentlich so gut an Blomberg? »Ich bin sehr naturverbunden, gerne in den Wäldern rund um Blomberg unterwegs, konnte dort schon den einen oder anderen Pilz finden und die ländliche Gegend ist einfach toll. Zudem bekommt man in Blomberg alles, was man braucht und auch geschäftlich bin ich mit meiner Fahrschule ganz fest in Stadt und Region verwurzelt«, sagt Volker Naujokat, der als Zeichen der Verbundenheit unter anderem seit vielen Jahren die HSG Blomberg-Lippe als Sponsor unterstützt, an Oldtimer-Veranstaltungen teilnimmt und sich in der Arbeitsgemeinschaft »Blomberger Land« engagiert, die das Charles Dickens-Festival ausrichtet.

www.volkers-fahrschule.net

Kupke: Zwei Mode-Geschäfte im Blomberger Zentrum

Blomberg wirbt gerne mit Slogan »Kleine Stadt, die alles hat«. Folgerichtig existieren in der Nelkenstadt auch zahlreiche kleine und größere Geschäfte des Einzelhandels. Zwei davon sind der »Jeans Shop« sowie »Kupke Herrenmode am Markt«, die sich jeweils am Kurzen Steinweg in unmittelbarer Nähe zum Rathaus befinden.

Im März 2004 übernahmen Ingrid und Erhard Kupke die beiden Läden von Heiner Ewert und übergaben diese im vergangenen Jahr an Tochter Christina. Die leitet das Familien-Unternehmen nun zwar in zweiter Generation, kann sich allerdings immer auf die tatkräftige Unterstützung der Eltern verlassen.

Das Sortiment umfasst aktuelle Mode sowie ständig wechselnde Angebote führender Marken aus dem Lifestyle-Bereich. Besonders wichtig ist der Familie Kupke freundlicher Service sowie der direkte Draht zum Kunden – inklusive persönlicher Beratung. Ein ebenerdiger Zugang, geräumige Kabinen und eine Vielzahl von kostenlosen, öffentlichen Parkplätzen, die fußläufig erreichbar sind, runden das Angebot ab.

»Wir arbeiten und leben gerne in Blomberg, weil es eine schöne und gemütliche Stadt ist. Hier gibt es tolle, alte Häuser, die viele Geschichten erzählen und zahlreiche gute Vereine wie den TV Blomberg oder das Alte Blomberger Schützenbataillon«, unterstreicht Erhard Kupke und fährt fort: »Dass wir hier ein Geschäft besitzen, hat sich vor 13 Jahren zwar so ergeben, meine Frau und ich sind aber schon seit mehr als 40 Jahren in Blomberg tätig.« Außerdem hält Erhard Kupke fest: »Die Menschen – und zwar nicht nur aus Blomberg, sondern auch aus dem Umland – vertrauen uns. Man muss ehrlich zu seinen Kunden sein, dann kommt auch etwas zurück.«

Wer sich für das Angebot interessiert, kann der Familie Kupke in den beiden Geschäften von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 12.30 Uhr sowie von 14.30 bis 18 Uhr, freitags durchgehend von 9 bis 18 Uhr und an Samstagen zwischen 9.30 und 13 Uhr gerne einen Besuch abstatten.

Krome und Pastern: Bester Service und perfekte Qualität

Schmuck, Uhren und Optik – mit diesen drei großen Teilbereichen kennen sich Joachim Krome und Bernd Pastern hervorragend aus. Folgerichtig schlossen sich Uhrmacher-Meister Krome und Augenoptiker-Meister Pastern 1997 zusammen und gründeten am 1. Februar des besagten Jahres das Geschäft »Krome & Pastern« an der Heutorstraße.

Im November 2011 folgte der Umzug an den Kurzen Steinweg 9. Und dort, unweit des Marktplatzes, ist das Duo in einem ansprechenden Ladenlokal auch heute noch ansässig. »Wir verfügen hier über helle und freundliche Räumlichkeiten mit entsprechendem Platz für Beratung und Verkauf«, erklären die beiden Geschäftsmänner mit berechtigtem Stolz. Getreu des firmeneigenen Mottos »Service ist kein Fremdwort« steht stets der Kunde im Mittelpunkt.

Möglich macht das neben dem Verkauf der verschiedenen Produkte auch die eigene Werkstatt. Dort werden nämlich die anfallenden Reparaturen erledigt und unnötig lange Wartezeiten entfallen so in der Regel.

Besonders erwähnenswert ist darüber hinaus die große Angebots-Palette, weshalb Krome und Pastern unterstreichen, »dass wir unsere Kunden von Kopf bis Fuß schmücken.« Verlassen können die sich übrigens auch immer auf Mitarbeiterin Ulrike Dubbert, die als Fachverkäuferin für Uhren und Schmuck bereits seit der Anfangszeit vor zwei Jahrzehnten mit an Bord ist. An Blomberg selbst schätzen Joachim Krome und Bernd Pastern gleich mehrere Aspekte. »Wir stammen von hier und haben beispielsweise mit unseren Stammkunden nicht nur im Geschäft Kontakt, sondern treffen viele davon auch mal auf der Straße. Man kennt sich eben«, sagt Pastern. Und Krome meint: »Uns gefällt die Stadt Blomberg, in der es vieles gibt, einfach. Zudem ist die naturnahe Gegend sehr schön.«

Wer dem Geschäft einen Besuch abstatten möchte, hat dazu an Montagen von 8.30 bis 13 Uhr, dienstags bis freitags von 8.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie an Samstagen zwischen 9 und 13 Uhr die Gelegenheit.

Grabmale Herde: Der Kunde steht immer im Mittelpunkt

Unter dem Motto »Der Wunsch des Kunden steht im Mittelpunkt!« besteht das Unternehmen Grabmale Herde bereits seit den frühen 1980er-Jahren. Den Grundstein legte damals Bernhard Herde in Herford. 1989 folgte die Übernahme des heutigen Betriebes am Ostring in Blomberg, drei Jahre später eines weiteren in Barntrup, der sich heute ebenfalls noch in Familienhand befindet.

In den vergangenen Jahrzehnten ist es der Firma, die seit 2013 in zweiter Generation von Nicole und Björn Herde geleitet wird, perfekt gelungen, das eigene Sortiment orientiert am Zeitgeist auszubauen. »Die Geschäfte führen wir mit viel Liebe zum Handwerk und großem Einfühlungsvermögen«, unterstreicht Nicole Herde, die sich mit ihrer Familie in der Nelkenstadt perfekt aufgehoben fühlt: »Wir fühlen uns sehr wohl, sind hier aufgewachsen, zur Schule gegangen und haben unsere Freunde in Blomberg. Zudem wissen wir die kurze Wege für die alltäglichen Besorgungen sehr zu schätzen und mögen in unserer Freizeit die ausgiebigen Spaziergänge mit dem Hund in Blombergs Wäldern.«

Das Sortiment umfasst alles rund um Natursteine, der Arbeitsschwerpunkt liegt in der Gestaltung und Verarbeitung von Grabdenkmälern. Im Barntruper Geschäft fertigen die Herdes neben Grabdenkmälern unter anderem Treppen für den Innen- und Außenbereich, Boden- und Terrassenbeläge, Fensterbänke sowie Arbeitsplatten für Küchen. Oberstes Credo dabei ist stets die individuelle Gestaltung. Dementsprechend sagt Björn Herde: »Naturstein ist unsere Profession und Leidenschaft.« Während die Fertigung, wie beschrieben, in Barntrup stattfindet, dient das Blomberger Ladenlokal als Ausstellung für Grabmale und wurde 2013 noch um das »Steinlädchen« erweitert. »Im »Steinlädchen« bekommt der Kunde alles von der Stein-Deko bis hin zum Kieselstein-Schmuck«, so Nicole Herde, die gerne in Blomberg arbeitet, »weil der Kontakt zum Kunden hier schnell vertraut und persönlich ist, was in einer Großstadt wahrscheinlich anders wäre.«

Wer sich selbst ein Bild von der Ausstellung am Ostring 36 machen möchte, hat dazu von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 sowie von 15 bis 17 Uhr die Möglichkeit. Weitere Informationen gibt es auch auf der Website www.grabmale-herde.de.

Malermeister Godglück: ausgezeichnet und heimatverbunden

Unter dem Motto »Wir lieben, was wir tun« steht der Betrieb von Malermeister Bernd Godglück im Blomberger Vorort Mossenberg-Wöhren seit mehr als 19 Jahren für hervorragende Qualität.

Neben Firmen-Inhaber Bernd Godglück gehören dem Team Geselle Wladislaw Kaaz und Sohn René Godglück als Auszubildender im Malerhandwerk an. Dazu kommt Ehefrau Kirsten Godglück, die im Büro für alle organisatorischen Dinge verantwortlich zeichnet. In der Großgemeinde Blomberg fühlt sich Godglück sehr wohl: »Ich wohne seit rund 50 Jahren hier, die Menschen sind freundlich und direkt und mir gefällt die Stadt, weil sie weder zu groß noch zu klein ist und man hier alles bekommt.«

Besonders angetan hat es dem Malermeister die Natur: »Die ist rund um Blomberg wirklich besonders schön. Vor allem der Bereich an der Auffahrt zum Niederntor ist jedes Jahr ab Mai echt klasse und absolut sehenswert.«

Das Angebotsspektrum des Unternehmens (Bernd Godglück: »Ich wollte mich schon immer selbstständig machen.«) reicht von den Klassikern wie Objekt- und Farbgestaltung im Außen- und Innenbereich über Tapezieren und Lackieren im Inneren von Gebäuden bis hin zum Verlegen verschiedener Böden. Zusätzlich bietet der Malerbetrieb Godglück Brand- oder Holzschutz an und arbeitet eng mit anderen Gewerken zusammen.

Wie gut Bernd Godglück und seine Mitarbeiter, die allesamt oft Fort- und Weiterbildungen besuchen, tatsächlich sind, wird auch an der Tatsache deutlich, dass die Firma regelmäßig vom Bundesverband Farbe, Gestaltung und Bautenschutz mit dem Malertest-Qualitätssiegel ausgezeichnet wird. Das Besondere: Die Grundlage bilden hierbei Bewertungen, die Kunden auf der Website malertest.de abgeben.

Salon Schnittpunkt: Perfekter Service mit Wohlfühl-Charakter

Der Salon Schnittpunkt steht in Blomberg für moderne Frisuren und perfektes Styling – und das schon seit mehr als zehn Jahren. Im März 2005 gründete Sigrid Schäfer den Betrieb am Langen Steinweg 1 mit Eingang an der Burgstraße. Im Laufe der Zeit ist der Salon, der über insgesamt sieben Plätze verfügt, zu einer echten Wohlfühl-Oase geworden. Die Kunden schätzen neben der idealen Lage direkt im Stadtkern nur wenige Meter vom Marktplatz entfernt das einladende Ambiente mit hellen und freundlichen Farben, viel Licht und der jeweiligen Jahreszeit entsprechenden Dekoration.

Der Erfolg eines Unternehmens hängt aber natürlich von kompetenten und bestens geschulten Mitarbeitern ab. Neben Inhaberin Sigrid Schäfer und der stellvertretenden Salon-Leitung Simone Henschel komplettieren Janina Kröning, Nicole Pape, Andrea Golüke und Ramona Golüke das leistungsstarke Team. »Um immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein, besuchen wir regelmäßig Schulungen in den Bereichen Farbe, Schnitt und Styling und bilden uns so weiter«, verrät Sigrid Schäfer eines der Erfolgsgeheimnisse.

Dementsprechend sieht auch die Angebotspalette aus, die neben Haarschnitten für Damen, Herren und Kinder Kolorierung, Dauerwelle, Pflege und Kosmetik sowie Frisuren zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten umfasst. »Zudem bieten wir Hausbesuche an, wenn Kunden mal nicht zu uns in den Laden kommen können«, berichtet Simone Henschel, die viel von Blomberg hält: »Blomberg ist eine schöne, kleine Stadt, in der man eine gute Auswahl an Gastronomie und Einzelhandel hat, in der ich groß geworden bin und mich hier wohlfühle. Die Kundschaft ist bunt gemischt und das sorgt für Abwechslung.«

Ins Konzept, das umfassenden Service vorsieht, passen übrigens auch die Öffnungszeiten: Von Montag bis Mittwoch ist zwischen 8.30 und 18 Uhr geöffnet, donnerstags und freitags von 8.30 bis 20 Uhr, samstags von 7.30 bis 13 Uhr. »Wir freuen uns auf Sie und möchten, dass Sie sich auf uns freuen«, sagt Sigrid Schäfer und fügt bezogen auf Blomberg an: »Blomberg ist für mich eine Stadt mit Flair, die vieles hat. Schön ist auch der persönliche Aspekt: Man kennt die Leute und spricht miteinander.«

http://www.schnittpunkt-blomberg.de/

Restaurant Apollo: Feinste italienische Speisen und Weine

Eine große Portion italienisches Lebensgefühl und viel »La dolce vita« für den Gaumen bekommen die Kunden im Restaurant Apollo geboten. Und das hat Tradition, schließlich existiert der Betrieb bereits seit 1977 am Blomberger Pideritplatz. 1999 übernahm Mario Pacillo das Familien-Unternehmen von seinen Eltern und entwickelte dieses stetig weiter.

»Mir ist die Kombination von Tradition und Moderne ganz wichtig«, hält der Gastronom fest. Für die italienischen Akzente sorgt neben dem Chef selbst auch seine Mama, die wie in alten Zeiten in der Küche das Sagen hat. Zu den traditionellen Aspekten auf der Speisekarte zählen Klassiker wie Lasagne, Cannelloni oder zahlreiche Pizzen. Hochmodern sind die regelmäßig wechselnden, kulinarischen Empfehlungen und das mediterrane Büfett, das jeden Mittwoch-Abend stattfindet.

Damit sich die Gäste wohlfühlen, wartet im hellen und ansprechenden Restaurant-Bereich ein zeitgemäßes Interieur. Im Sommer lädt die unlängst neu gestaltete Terrasse zum Verweilen ein.

Besonders stolz ist Mario Pacillo auf seine abwechslungsreiche und große Weinkarte, auf der sich rund 50 erlesene Tropfen befinden. Möglich macht dieses Angebot der Weinhandel Cantina 24, der ebenfalls von Pacillo betrieben wird. »Dadurch haben wir die Möglichkeit, viele Weine aus Italien anzubieten und verkaufen diese sowohl im Restaurant als auch über unseren Shop«, erklärt Pacillo und unterstreicht: »Ich importiere meine Weine direkt vom Hersteller.«

An Blomberg gefällt Pacillo, »dass man in wenigen Schritten in der Natur ist und das Umland viele Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung bietet.« Zudem schätzt er die kurzen Wege im Stadtkern: »Blomberg ist eine wunderschöne, kleine Stadt, die alles hat. Außerdem geht es hier sehr familiär und unkompliziert zu und man hat den direkten Kontakt zu den Menschen.«

Wer dem Restaurant Apollo einen Besuch abstatten möchte, hat dazu täglich – lediglich dienstags ist geschlossen – zwischen 18 und 22 Uhr sowie freitags und sonntags zusätzlich von 12 bis 14 Uhr die Möglichkeit.

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Schuhhaus Meier: Traditions-Geschäft in der Nelkenstadt

Das Schuhhaus Meier an der Neuen Torstraße 54 in Blomberg feierte im November sein 90-jähriges Bestehen. Inhaber Frank Meier, der das Geschäft in dritter Generation führt, blickt erwartungsfroh in die Zukunft. »Unser Vorteil ist die Nähe zum Kunden. Wer bei uns Schuhe kauft, der schätzt die große Auswahl an Marken, die kompetente Beratung von geschultem Personal und unseren umfangreichen Service«, sagt Frank Meier.

Der Kaufmann gibt zu, dass das Geschäft insgesamt schwieriger geworden sei und er und sein Team deshalb deutlich mehr Einsatz und Engagement bringen müssten. »Mittlerweile fahren wir auch zu unseren Kunden hin, um insbesondere ältere und gebrechliche Menschen, die nicht zu uns in den Laden kommen können, zufrieden zu stellen. Wir nehmen dann Schuhe mit und beraten direkt vor Ort«, erläutert der 56-Jährige.

Das Schuhhaus Meier gehört zu den traditionsreichsten Blomberger Geschäften und ist ein wichtiger Bestandteil des Einzelhandels in der Nelkenstadt. »Ich möchte mich selbstverständlich bei allen Kunden bedanken, die uns über viele Jahre, sogar Jahrzehnte, die Treue halten. Sie tragen maßgeblich zu unserer Existenz bei. Ein großes Dankeschön gebührt aber auch meinen hervorragenden Mitarbeiterinnen, die mich ebenfalls seit vielen Jahren tatkräftig unterstützen«, so Meier.

Die Ursprünge des heutigen Schuhhauses gehen auf das Jahr 1926 zurück, als Schuhmacher August Meier den Betrieb gründete. Nach seinem Tod übernahm dessen Sohn Friedel 1963 das Geschäft mit angeschlossener Schuhmacherwerkstatt und führte es bis 1988. Schließlich folgte nach dem Tod seines Vaters vor 28 Jahren Frank Meier.

Die Schuhmacherwerkstatt gibt es bereits seit über zwei Jahrzehnten nicht mehr und auch das von 1974 bis 2005 zusätzlich existierende Geschäft »Quick-Schuh« (Kurzer Steinweg) hat längst seine Pforten geschlossen, so dass der volle Fokus auf dem Ladenlokal an der Neuen Torstraße liegt. Dort erfolgte 1999 ein großer Umbau, wobei die Verkaufsfläche auf 135 Quadratmeter vergrößert wurde. An der Stelle des ehemaligen Lagers entstand die heutige Abteilung für Herren- und Kinderschuhe. »Um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden und eine noch größere Auswahl anbieten zu können, war die Erweiterung damals erforderlich«, blickt Frank Meier zurück. Das Schuhhaus Meier bietet seinen Kunden ein umfangreiches Schuhsortiment, das keine Wünsche offen lässt. Angefangen bei modischen bis bequemen Damenschuhen über junge und sportliche Herrenschuhe bis hin zu einem großen Angebot an Kinderschuhen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Obwohl ihm nach eigener Aussage das Internet und damit große Versandfirmen nicht zu schaffen machen, können Interessierte die neuesten Modelle auf der eigenen Webseite unter www.meier-schuhhaus.de in Augenschein nehmen und sich vorab informieren. »Natürlich gehen auch wir mit dem Trend und sind im Internet vertreten. Unser Kunden schätzen aber nach wie vor den persönlichen Kontakt und kommen deshalb ins Geschäft. Wir können uns nicht beklagen. Die Umsätze sind auch im digitalen Zeitalter stabil geblieben. Wir sind jedenfalls für die Zukunft gut aufgestellt«, betont Frank Meier. Neben dem Inhaber gehören seine Frau Tina sowie Britta Nieswandt und Heike Schrader-Grift zum Mitarbeiterinnen-Team.

Michaela Uffelmann: Florist-Meisterin mit Herz für Blomberg

Blumen Töberich und Blomberg – das gehört einfach zusammen.

Bereits über 100 Jahre besteht das Fachgeschäft an der Neuen Torstraße 8. Ende der 1980er-Jahre stieg Michaela Uffelmann als Auszubildende in das Unternehmen ein und übernahm es 1998, nachdem sie zuvor die Meisterschule in Köln besucht und im Blumenhaus Koch gearbeitet hatte.

Seitdem ist es ihr perfekt gelungen, ihren Betrieb weiterzuentwickeln und das Sortiment stetig zu erweitern. »Man muss immer mit der Zeit gehen und sich regelmäßig weiterbilden«, verrät Michaela Uffelmann eines ihrer Erfolgsgeheimnisse. Mittlerweile gibt es direkt im Herzen Blombergs neben den Klassikern wie Schnittblumen oder Blumen-Gestecken auch verschiedene Accessoires zu kaufen. »Zudem«, so Uffelmann, »spielt die Event-Floristik für verschiedene Veranstaltungen wie Geburtstage oder Hochzeiten eine wichtige Rolle.«

An Blomberg mag die Florist-Meisterin, die aus Tintrup stammt und mittlerweile direkt in der Nelkenstadt lebt, gleich mehrere Faktoren: »Das kleine Städtchen gefällt mir einfach sehr gut, ich fühle mich rundum wohl und meine Familie wohnt ebenfalls hier. Deshalb bin ich auch hier geblieben und war eigentlich nur wegen der Meisterschule einige Zeit weg.« Außerdem schätzt sie die kurzen Wege: »Ich bekomme hier alles, was ich brauche, die Umgebung ist schön und die Stadt hat sich sehr positiv entwickelt.«

Und es gibt noch eine Besonderheit, die in größeren Städten so sicherlich nicht vorkommt: Der ganz direkte und persönliche Kontakt zu den Menschen und Kunden. »Es gibt Familien, die ich seit meiner Ausbildung kenne und die seit Generationen zu Blumen Töberich kommen. Das freut mich unheimlich«, hält eine durchweg zufriedene Michaela Uffelmann fest.

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