Foto-Nachtstellung: Kurzer Steinweg

Typische Dorf- beziehungsweise Kleinstadt-Idylle herrschte 1930 im Kurzen Steinweg. Der eine oder andere Blomberger ist im Bild zu sehen und an vielen der historischen Häuser stehen die Fenster offen.

Von der Volksbank oder einer Eisdiele war noch nichts zu sehen - trotzdem gab es links- und rechtsseitig der Straße offenbar manches Geschäft. Vor den Gebäuden kann man vereinzelt kleine Fuhrwerke oder Wagen erkennen. Am auffälligsten sind aber die Spuren in der Straße. Dabei handelt es sich um die Schienen der Straßenbahn, deren Endstation sich vor dem »Deutschen Haus« befand.

Der Blick in die Ferne in Richtung Marktplatz verrät, dass die dortigen Häuser denen aus der heutigen Zeit deutlich ähneln und sich dort scheinbar nicht allzu viel geändert hat. Heutzutage ist der Gehweg rechtsseitig in Verbindung mit den Parkplätzen deutlich breiter als damals. Außerdem gibt es einige Läden, natürlich Autos und das frühere Wohnhaus mit Treppenaufgang an der Einfahrt zur Petersilienstraße ist der Volksbank gewichen.

Text/Foto neu: Rouven Theiß