Hot / Angesagt

Hot / Angesagt

Feldohlentrup erhält schnelleres Internet

Nun ist es amtlich: Im Frühjahr nächsten Jahres beginnen im Gewerbe- und Industriegebiet Feldohlentrup die Arbeiten zum Glasfaser-Breitbandausbau. 

Den Vertrag dazu unterzeichneten nun Bürgermeister Klaus Geise und Kai-Timo Wilke, Geschäftsführer der sewikom GmbH.

Das Unternehmen aus Beverungen ist auf die Planung sowie auf den Auf- und Ausbau von Breitband-Internet-Technologie spezialisiert und hatte den Zuschlag unter anderem für das Vorhaben im Blomberger Industriegebiet im Rahmen einer Ausschreibung erhalten.

»Bis Sommer 2021 soll der Ausbau erfolgt sein. Wenn alles nach Plan läuft, können die im Feldohlentrup ansässigen Firmen allerdings schon ab Ende nächsten Jahres an das schnellere Internet angeschlossen werden«, erklärte Wilke.

Bürgermeister Klaus Geise und sewikom-Geschäftsführer Kai-Timo Wilke (rechts) unterzeichneten den Vertrag zum Ausbau des Breitbandnetzes im Feldohlentrup. Ulrich Stephanides begrüßt die Zusammenarbeit. Fotos: brink-medien

Die Glasfaserleitungen werden in etwa 60 Zentimeter Tiefe verlegt und reichen bis zu den Grundstücken der jeweiligen Unternehmen. Für die Beauftragung der Glasfaseranschlusses von der Grundstücksgrenze bis zum Gebäude sind dann die entsprechenden Eigentümer verantwortlich.

»Der Breitbandausbau ist ein dauerhaftes und damit wichtiges Thema, gerade im ländlichen Raum. Das schnelle Internet ist inzwischen eine Pflichtaufgabe und vor allem für Gewerbegebiete essentiell, um große Datenmengen zügig übertragen zu können«, machte Bürgermeister Klaus Geise im Rahmen eines Ortstermin deutlich.

»Bisher steht den Firmen im Gewerbegebiet eine Kapazität von unter 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung«, berichtete Ulrich Stephanides, Breitbandkoordinator des Kreises Lippe. Nach der Inbetriebnahme des Glasfasernetzes können die Unternehmen Kapazitäten von 50 bis 2.000 Mbit/s durch den Glasfaseranschluss im Up- und Download nutzen.

Für Ende des Jahres ist eine Informationsveranstaltung für die ansässigen Firmen vorgesehen. »Dort klären wir die Eigentümer über die Möglichkeiten des Ausbaus auf. Aus wirtschaftlichen Aspekten empfehlen wir den Betrieben einen Gebäudeanschluss im Rahmen des Gesamtausbaus zu beziehen, da die Beauftragung zu einem späteren Zeitpunkt wesentlich kostenintensiver sein wird«, so Wilke.

Fotos und Text: brink-medien

Anrufen Kontakt-Formular Wo finde ich was? Schadens-meldung