'Aus zwei mach eins' – Fachbereiche „Zentrale Dienste“ und „Bürgerservice und Ordnung“ zusammengelegt

In der Blomberger Stadtverwaltung ist zum 1. Oktober eine nicht unwichtige Veränderung eingetreten. Mit der Zusammenlegung der Fachbereiche „Zentrale Diens-te“ und (ehemals) „Bürgerservice und Ordnung“ ist die Zahl der Fachbereiche und damit auch die Zahl der Leitungsstellen von fünf auf vier reduziert worden. „Das ist“, so Bürgermeister Klaus Geise, „ein Ergebnis unserer ständigen Bemühungen, die Verwaltung möglichst schlank und effizient zugleich weiter zu entwickeln.“

Die bisher für die „Zentralen Dienste“ zuständige Fachbereichsleiterin Annette Frank zeichnet weiterhin verantwortlich für ihr nun insbesondere um ordnungsbehördliche Angelegenheiten deutlich gewachsenes Ressort. „Das bringt natürlich zusätzliche Verantwortung und Führungsaufgaben mit sich, aber es ist auch eine große Herausforderung, der ich mich gerne stelle“, freut sich Frank auf das erweiterte Aufgabenfeld. Ihr langjähriger Stellvertreter Uwe Praschak fungiert nun zusätzlich als Teamleiter des Teams Bürgerservice und Ordnung, hat bereits sein Büro im Alten Amtsgericht bezogen und rückt so in die inhaltliche Nachfolge von Wilhelm Ahrens, der unlängst in den Ruhestand verabschiedet wurde. Auch Praschak stellen sich jetzt neue Aufgaben im "Ordnungsamt", wie es im Volksmund immer noch heißt. Weiterhin zuständig ist er allerdings für die Städtepartnerschaften: „Die konnte ich einfach nicht abgeben“, so Praschak, „weil sie mir zu sehr ans Herz gewachsen sind.“

Mit dieser Zusammenlegung ist eine Fachbereichsleitung eingespart, somit die Führungsspitze der Verwaltung reduziert  und eine kompetente Stellenbesetzung realisiert worden. Zudem  konnte durch Umstrukturierungen und Straffung von Aufgabenstellungen auch das Gesamtpersonal der beiden ehemals selbständigen Fachbereiche moderat reduziert werden. „Gerade angesichts der aktuellen Haushaltslage ist dies ein wichtiger Schritt“, betont Geise. Dieser Weg sei weiter zu gehen, um zukunftsfähig bleiben zu können. Zwei Dinge sind Geise allerdings wichtig: „Zum einen darf die Qualität unserer Arbeit nicht darunter leiden, der Bürger muss weiterhin eine kompetente und effiziente Arbeit erwarten können und zum anderen gibt es eine Grenze, die durch die objektive Belastbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesetzt ist."

 

Für die Bürgerinnen und Bürger als Kunden der Verwaltung wird sich indes nichts ändern. Das Team Bürgerservice und Ordnung (einschließlich Bürgerbüro und Standesamt) bleibt zu unveränderten Öffnungszeiten im Alten Amtsgericht und wird weiterhin bemüht sein, die vielfältigen Kundenwünsche schnell und kompetent zu erledigen, wie es auch bislang der Fall gewesen ist.

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