Förderantrag zum Kunstrasenplatz abgelehnt

Die Stadt Blomberg wird den geplanten Umbau des Fußballrasenplatzes in Istrup zu einem Kunstrasenplatz aus eigener Tasche bezahlen müssen. Die beantragte Förderung aus Bundesmitteln beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung wurde jetzt abgelehnt.

Bürgermeister Klaus Geise: „Insgesamt waren dort rund 1.300 Interessenbekundungen eingegangen - damit war die aktuelle Förderrunde rd. 13-fach überzeichnet. Bundesweit wurden 186 kommunale Projekte bewilligt. Die negative Nachricht aus Berlin hat uns insofern zwar nicht wirklich überrascht, aber dennoch sind wir enttäuscht, weil wir mit dem Gemeinschaftsprojekt für die gesamte Großgemeinde einen innovativen Ansatz hatten und meinten, die Stoßrichtung des Förderprogramms gut getroffen zu haben.“

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte in seiner Sitzung am 10. April 2019 die Entscheidungen über die Förderprojekte aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ getroffen. In Lippe kommt es in der Folge nur zur Förderung einer neuen Beckenfolie im Freibad Schlangen.

Auf der Grundlage dieses neuen Sachstandes wird die Stadt nun wie bereits angekündigt reagieren: „In der Konsequenz bedeutet dies die zugesagte Realisierung des Vorhabens „Kunstrasenplatz“ in Istrup aus eigener Kraft und ohne öffentliche Fördermittel. Kurzfristig werden jetzt konkretisierende Gespräche mit einem einschlägigen Planungsbüro stattfinden, um weiteren Zeitverlust zu verhindern,“ so der Bürgermeister. Aus fördertechnischen Gründen durfte die Stadt bislang noch keine weiteren Vorarbeiten zum Bau des Platzes leisten.

Ein Eisen hat die Nelkenstadt indes für das Gesamtprojekt noch im Feuer: Für die Ertüchtigung der Mehrzweckhalle Istrup läuft aktuell ein Förderantrag beim Land aus dem Dorferneuerungsprogramm NRW. Wesentliche Grundlage hierfür waren die Aussagen und erarbeiteten Festlegungen im Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept für die Ortsteile der Blomberger Großgemeinde. Mit einer Entscheidung des Landes hierzu wird noch vor den Sommerferien gerechnet.

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