Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes beschlossen

Das Städtebauliche Entwicklungskonzept (StEK) aus dem Sommer 2010 für den Stadtkern läuft nun zum Jahresende aus. Zur Abrundung mit alten und neuen Maßnahmen hat der Fachausschuss noch vor der Sommerpause eine Fortschreibung eben dieses StEK´s beschlossen. Bürgermeister Klaus Geise: „Das seinerzeitige Konzept bildete die Grundlage für eine attraktive Stadtentwicklung und wertete mit seinen Maßnahmen die historische Altstadt erkennbar auf. Jetzt geht es um die Nachsteuerung, um die weiterhin relevanten Ziele zu erreichen, zum Beispiel die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.“

Für das beauftragte Büro Junker & Kruse aus Dortmund kommt es insbesondere darauf an, zukunftsweisende, gleichzeitig aber auch erreichbare Ziele zu formulieren, aus denen geeignete Handlungsoptionen abgeleitet werden können. Hierzu könnten dann eventuell die Sanierung des Beginns der Neuen Torstraße (Fläche vor der Eisdiele/neben dem Rathaus), die Sanierung der Stadtmauer, die Entwicklungsoptionen von sog. „Schrottimmobilien“, die Attraktivitätssteigerung weiterer Stadteingänge sowie die Fortsetzung der Fassadenförderung für Investitionen privater Akteure zählen.

Über die bisherigen Untersuchungsergebnisse und insbesondere die Vorschläge wird in einer Bürgerversammlung am Mittwoch, dem 28. August um 17.30 Uhr im Kulturhaus „Alte Meierei“ informiert, ehe sich noch am gleichen Abend im Anschluss der Fachausschuss für Bauen und Umwelt im Rathaussaal öffentlich damit befasst. Die finale Beratung ist bereits für die Ratssitzung am 18. September vorgesehen.

„In enger Abstimmung mit der Bezirksregierung Detmold wollen wir erreichen, dass wir fristgerecht einen passenden Förderantrag für die festgelegten Projekte auf die Reise bringen, um die Aktivitäten für unsere historische Altstadt sinnhaft und gleichzeitig schnell abrunden zu können,“ stellt Geise abschließend fest.

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