Weihnachts- und Neujahrsgrüße der Stadt Blomberg

Liebe Blombergerinnen und Blomberger!

Wenn wir in diesem Jahr die besinnlichen Tage um Weihnachten genießen, dann können wir auf ein Jahr zurückblicken, dass durch große Herausforderungen sowohl auf nationaler und internationaler als auch auf kommunaler Ebene geprägt war. Es wird, so bin ich mir sicher, als eines der schwierigsten Jahre der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte in die Geschichtsbücher eingehen.

Nennen möchte ich mit dem Bürgerkrieg in Syrien und den großen Flüchtlingsbewegungen nur zwei Punkte, die uns verdeutlichen, dass wir in unserer heutigen globalisierten Welt keinesfalls so tun können, als hätten wir hier in Deutschland und in Blomberg  mit alledem nichts zu tun. Die Kriege dieser Welt flimmern tagtäglich mit bedrückenden Bildern in unsere Wohnzimmer und die Flucht der Kinder, Frauen und Männern aus  diesen Ereignissen, aus Armut und Krieg  hat auch uns hier in Blomberg  vor große Herausforderungen gestellt. Ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Ehrenamtlichen bedanken, die sich mit Zeit und Herzblut eingebracht haben. Wir hätten das sonst nicht so gut bewältigen können!

Aber auch mit unseren "hauseigenen" Aufgaben sind wir ein gutes Stück vorangekommen:

  • Der Sommer hat gezeigt, dass die mit der Sanierung der Altstadt verbundene Aufwertung der Plätze Früchte trägt – selten zuvor war zum Beispiel der Marktplatz so attraktiv genutzt.
  • Bei der Erarbeitung eines zeitgemäßen Friedhofswesens, was zugleich für alle Gebührenzahler bezahlbar ist, gibt es gute Lösungsansätze für die ganze Großgemeinde.

Für den Höhepunkt im Veranstaltungskalender sorgte der 6. Deutsche Königinnentag in Blomberg, wobei unzählige "gekrönte Häupter" ihre Region bei uns vorstellten und so unsere Stadt für ein Wochenende zum Mittelpunkt der "royalen Welt" werden lies. Etwas weniger Öffentlichkeit hatte der Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck bei Phoenix Contact, der die Bedeutung des Unternehmens eindringlich unterstrich. Seine Unterschrift im Goldenen Buch der Stadt ist ein bleibendes Andenken.

Was steht für das Neue Jahr 2017 an?

Wir starten mit einem umfangreichen Beteiligungsprozess zur Stärkung und Weiterentwicklung unserer Dörfer: mit einem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) wollen wir unsere Ziele definieren und Fördergelder nach Blomberg (zurück-)holen. Mit der Aufwertung der "Stadteingänge" so langsam die Projekte aus dem Konzept für die Altstadt zu Ende gehen. Und es gibt eine bundespolitische Entscheidung von Bedeutung: Der prädestinierte nächste Bundespräsident hat hier in Blomberg sein Abitur gemacht (und steht natürlich schon Goldenen Buch).

Ganz grundsätzlich gilt:

Im  Jahr 2016 haben wir  wieder einmal gezeigt, dass wir Einiges bewegen können,  wenn wir gemeinsam anpacken. Bedanken möchte ich mich bei allen, die für unser Blomberg gemeinsam an einem Strang gezogen haben – und dies auch hoffentlich  im kommenden Jahr tun werden. Es geht darum, dass wir mit unseren unterschiedlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten gemeinsam für unser Blomberg das Beste bewirken. Das geht nicht ohne Diskussion und manchmal nicht ohne  Auseinandersetzung. Umso wichtiger ist es, dass wir bei unseren Bemühungen fair miteinander umgehen und dem Anderen immer mit Respekt und Toleranz begegnen. Respekt, Toleranz und vor allen auch die Sorge um die Menschen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft sind unverzichtbar für eine menschliche Gesellschaft.

Aber jetzt lassen Sie uns zunächst die besinnlichen Weihnachtstage genießen und  den Jahreswechsel erst gebührend feiern, damit wir in 2017 wieder kräftig anpacken können.

Ich wünsche Ihnen, liebe Blombergerinnen und Blomberger eine ruhige Weihnachtszeit und schöne Stunden möglichst im Kreise der Familie, mit Freunden oder Nachbarn. Für das Jahr 2017 wünsche ich Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit und das und dass möglichst viele Ihrer Vorhaben und Wünsche in Erfüllung gehen. 

Ihr

Klaus Geise

Bürgermeister

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