Weihnachtsgrüße 2013

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

kaum eine andere Jahreszeit ist so sehr von unterschiedlichen Empfindungen, Gefühlen und Stimmungslagen geprägt wie die Adventszeit. Da ist der auch in diesem Jahr wieder sehr trübe November endlich vorüber und die festlich geschmückte und hell erleuchtete Stadt vermittelt eine große Vorfreude auf das kommende Weihnachtsfest. Gemütliche Abende am Kamin mit Punsch und Kerzenschmuck wechseln sich ab mit reger und bisweilen auch hektischer Betriebsamkeit. Und auch wenn man sich in den letzten Jahren immer wieder ganz fest vorgenommen hat, es im nächsten Advent etwas langsamer angehen zu lassen – so richtig gelingen mag das wohl keinem von uns. Plötzlich wird die Zeit knapp: Geschenke besorgen, Kekse backen, Weihnachtsessen absolvieren,  Braten bestellen, Weihnachtsgrüße verschicken, Besuche abstatten und natürlich auch noch einen passenden Weihnachtsbaum erstehen. Da wird die ach so besinnliche Adventszeit schnell zu einer Zeit der Rastlosigkeit und Hektik.

Deshalb wünsche ich von Herzen, dass Ihnen die Zeit nicht davon läuft und vor allem, dass Sie zu Weihnachten und in der Zeit 'zwischen den Jahren' die Muße finden, im Kreise der Familie und mit Freunden einige schöne Stunden zu verbringen.

Auf das Jahr 2013 zurückschauend muss man sagen, dass wir hier in Blomberg eine durchaus positive Bilanz ziehen können. Als gesellschaftliche Höhepunkte des vergangenen Jahres möchte ich  nur die Aktion 'WDR2 für eine Stadt' und das wiederum herausragende Schützenfest herausgreifen. Beide Ereignisse haben auf ganz verschiedene Art gezeigt, was wir gemeinsam auf die Beine stellen können. Dass es bei 'WDR2 für eine Stadt' nicht ganz zum Hauptgewinn gereicht hat, können wir relativ leicht verschmerzen – immerhin haben wir jetzt die Chance auf eine erneute Teilnahme.

Aus den Ereignissen des Jahres 2012 wussten wir bereits, dass wir mit der Instandsetzung der Großraumturnhalle an der Ulmenallee den bislang größten Sanierungsbau in der Geschichte der Stadt Blomberg vor der Brust hatten. Als wir die Halle dann im Oktober offiziell einweihen konnten, da war für alle deutlich, dass wir ein außergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt vollbracht haben. In einem gemeinsamen Kraftakt vieler Beteiligter haben wir aus einer krisenhaften Situation wirklich das Beste gemacht und die Stadt Blomberg um ein sportliches Schmuckstück bereichert.

Aber auch in der Innenstadt sind wir deutlich vorangekommen. Nachdem  bereits im Jahre 2012 mit dem Niederntor ein zentrales Wahrzeichen der Stadt in neuem Glanz erstrahlte, hat in diesem Jahr auch der altehrwürdige Martiniturm eine grundlegende Sanierung erfahren und nimmt nun seine Aufgabe als dominierendes Gebäude der Stadt mit besonderer Aura wahr. Die Außenarbeiten um den Turm stehen kurz vor dem Abschluss und beides zusammen, der mit Musik und Ausstellungen belebte Turm und der ansprechend gestaltete Platz verbreiten Vorfreude auf den Frühling in unserer lebendigen Innenstadt.

Zunächst steht uns allerdings noch der Winter bevor, der uns schon vor seiner Zeit mit der Diskussion um den Räumdienst intensiv beschäftigt hat. Aus vielen guten Gründen ist die Entscheidung gefallen, den Winterdienst probeweise für ein Jahr durch Privatbetriebe erledigen zu lassen. Das führt zu einer Entlastung des Bauhofes, der sich nun vermehrt anderen Aufgaben widmen kann, die bislang vernachlässigt werden mussten. Nach einer sorgfältigen Analyse werden wir anschließend sehen, ob das Preis-/Leistungsverhältnis der Privaten unseren Ansprüchen gerecht geworden ist.

Liebe Blombergerinnen und Blomberger,

das Jahr 2013 hat wieder einmal gezeigt, dass wir Einiges bewegen können,  wenn wir gemeinsam anpacken. Bedanken möchte ich mich bei allen, die für unser Blomberg gemeinsam an einem Strang gezogen haben – und dies auch hoffentlich  im kommenden Jahr tun werden. Es geht darum, dass wir mit unseren unterschiedlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten gemeinsam für unser Blomberg das Beste bewirken. Das geht nicht ohne Diskussion und manchmal nicht ohne  Auseinandersetzung. Umso wichtiger ist es, dass wir bei unseren Bemühungen fair miteinander umgehen und dem Anderen immer mit Respekt und Toleranz begegnen. Respekt, Toleranz und vor allen auch die Sorge um die Menschen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft sind unverzichtbar für eine menschliche Gesellschaft.

Nun wünsche ich Ihnen, liebe Blombergerinnen und Blomberger eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit, schöne Stunden im Kreise der Familie, mit Freunden und Nachbarn. Für das neue Jahr 2014 wünsche ich Ihnen zudem, dass bei bester Gesundheit möglichst viele Ihrer Vorhaben und Wünsche gelingen und in Erfüllung gehen! Bis dahin verbleibe ich mit vorweihnachtlichen Grüßen

Ihr

Bürgermeister
Klaus Geise

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